Newsletter

Grumbacher Newsletter Nr. 4

 „Brich an du schönes Morgenlicht,

und lass den Himmel tagen!

Du Hirtenvolk erschrecke nicht,

weil dir die Engel sagen,

dass dieses schwache Knäbelein

soll unser Trost und Freude sein,

dazu den Satan zwingen

und letztlich Frieden bringen.“


Dieser Vers von Johann Rist war am Heiligen Abend 2022 der Gebetstext in den Herrnhuter Losungen. Musikliebende werden gleich den Satz aus dem Weihnachtsoratorium im Ohr haben. „… dieses schwache Knäbelein, soll unser Trost und Freude sein…“ Tatsächlich scheint diese Zeit eher die Zeit der Starken und Lauten, der Mächtigen und Gewalt liebenden zu sein.

 In diesem Jahr sind die Glasfenster der Grumbacher Kirche 100 Jahre alt geworden. Wenige Jahre nach dem Ende des 1. Weltkrieges haben vermögende Bauern aus dem Ort die Gestaltung von 4 Fenstern im Altarbereich in Auftrag gegeben. Mich beschäftigt immer wieder die Auswahl der Bildthemen: Die Segnung der Kinder, der Säemann, der Barmherzige Samariter und eine Darstellung des Heiligen Christophorus. Dieses Fenster ist etwas verdeckt von der Kanzel. Die Inschrift darunter: „Christophorus suchte durch alle Land/ den mächtigsten Herrn – Herrn Jesus er fand“. Abgesehen davon, dass das wahrscheinlich die kürzeste Fassung der Christophorus-Legende ist, wird mir dieses Bild gerade auch sehr zu einem Weihnachtsbild. Von dunklen Wogen umtost, sitzt Christus in kindlicher Gestalt segnend auf den Schultern des starken Christophorus, der  staunend auf das göttliche Kind im Strahlenkranz schaut. Mit vier Hoffnungsbildern haben die Grumbacher Bauernfamilien 1922 ihre Kirche bereichert. Jesus, der die Kleinen segnet, das Christuskind, das die Welt segnet. „ … und letztlich Frieden bringen…“

 Die Hoffnung unserer Ahninnen und Ahnen kann Zuversicht geben.

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Mit Zuversicht wollen wir im Haus der Stille auch ins neue Jahr schauen. Nach den drei Corona-dominierten Jahren wünschen wir uns ein ganz „normales“ Jahr ohne Einschränkungen und mit vielen Gästen. Die letzten Monate waren gefüllt mit Kursen und geprägt von dankbaren Besucherinnen und Besuchern, die einen guten Ort für eine Auszeit und Anregungen und Impulse für ihren Glauben fanden.

Am 1. Dezember hat Susanne Schäfer ihre Arbeit im Haus der Stille aufgenommen. Sie wird sich vor allem im Gästewesen einarbeiten und die Hauswirtschaft unterstützen. Wir freuen uns sehr!

Dankbar sind wir allen Spenderinnen und Spendern, die auch in diesem Jahr das Haus finanziell unterstützten. Stand 23.12.22 gingen 6.523,60€ Spenden für die Arbeit des Hauses ein. Vielen herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender! Spätestens im Februar erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

Erwähnenswert ist auch die „Stille-Arbeit“, die außerhalb des Hauses geschieht. So wie in 2022 werden auch im kommenden Jahr an mehreren Orten in Sachsen. „Exerzitien im Alltag“ stattfinden. Informationen dazu gibt es auf unserer Homepage unter  https://www.haus-der-stille.net/veranstaltungen/ausser-haus

Gerne ermöglichen wir auch wieder Einzel - Retraite in unserer kleinen Gästewohnung. Bitte sprechen Sie uns dazu an.

Die Anmeldelisten für das neue Jahr beginnen sich zu füllen. Auch wir mussten die Preise anheben. Wir weisen auf die Möglichkeit hin, eine Ermäßigung zu nutzen, wenn ein Kurs nicht erschwinglich scheint.

Nun wünschen wir Schritte voller Zuversicht hinein ins neue Jahr !

Wir sind unterwegs mit einem Gott "der uns sieht"! ( siehe Jahreslosung 2023!)


Anette Bärisch und das Team des Hauses der Stille!

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Im Laufe des Jahres 2023 wird dieser Newsletter den „Freundesbrief“ ersetzen. Bitte melden Sie sich hier

https://haus-der-stille.net/newsletter/anmeldung an, wenn Sie die digitale Variante nutzen mögen. In gedruckter Form wird es nur noch einen Rundbrief pro Jahr geben.


Bankverbindung:
IBAN: DE 37350601901667209052
BIC: GENODED1DKD

Bitte unbedingt Spendenzweck: RT 3532 Haus der Stille - Spende

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Wir würden uns  freuen, wenn sich noch mehr für die digitale Post entschieden (auch wenn ein Papierbrief charmanter ist).

Anmeldung zu Kursen sind jederzeit und für das ganze Jahr möglich.